Im Urlaub
Wohnungseinbruch
Im Urlaub!
Der Urlaub in der Karibik war einfach traumhaft. Zwei Wochen lang Sonne satt, Spitzenstrand und faulenzen pur. Kaum nach Hause zurückgekehrt, meldet sich die Realität mitunter doch sehr ruppig wieder zurück: Die Wohnung sieht wie ein Schlachtfeld aus. Einbrecher haben während der Abwesenheit des Wohnungsinhabers die Gunst der Stunde oder besser gesagt der Wochen genutzt, um sich ungehemmt am fremden Eigentum zu bedienen.
"Wie bekomme ich mein Eigentum zurück?"
"Wie kann die Polizei überhaupt erkennen, dass es sich bei aufgefundenem Diebesgut um mein Eigentum handelt?"
Fragen, über die man sich besser Gewissheit verschafft, bevor es zu spät ist. Deshalb haben wir für Sie neben unseren Tipps auch eine Wertgegenstandsliste zum Herunterladen zusammengestellt, mit der Sie im Fall des Falls Ihr Eigentum schneller wieder finden.
So bekommen Sie Ihr Eigentum zurück
Sichergestelltes Diebesgut einem Eigentümer zuzuordnen, ist nicht immer ganz einfach. Wer jedoch nachfolgende Tipps beherzigt, kommt schneller an sein Hab und Gut.
- Kennzeichnen Sie Ihre Geräte und Wertsachen möglichst individuell, so zum Beispiel mit Ihren Initialen oder anderen Daten. Geeignete Werkzeuge, wie Diamantschreiber oder
- Gravierstifte erhalten Sie im Fachhandel. Gegenstände mit porösen Oberflächen können mit UV-Stiften oder auch mit Wäschetinte markiert werden. Im Teppichfachhandel können Sie Ihre neu erworbenen Teppiche unauslöschlich und für den Dieb unsichtbar kennzeichnen.
- Gegenstände, die zu wertvoll bzw. zum Gravieren nicht geeignet sind, sollten Sie farbig fotografieren. Die Fotos legen Sie am besten Ihrer persönlichen Wertgegenstandsliste bei.
- Aufnahme in Ihre Wertsachenliste finden sollten Fernseh- und Radiogeräte, Videorecorder, Personalcomputer, Schmuck, Fotoapparat u.ä.. Ihre Wertsachenliste sollten Sie sicher aufbewahren, zum Beispiel in einem Banksafe.
Fenster und Fenstertüren (Balkon- und Terrassentüren): Wenig wählerisch gehen Einbrecher auch bei Fenstern, Balkon- und Terrassentüren zu Werke. In weit über der Hälfte aller Fälle hebeln sie ihr Hindernis mit einfachem Hebelwerkzeug, wie zum Beispiel einem Schraubendreher, auf. Angriffe auf die Verglasungen hingegen sind seltener. Oft stehen Fenster bzw. Fenstertüren gekippt oder offen. Unter Sicherheitsaspekten besonders wichtig sind alle leicht erreichbaren Fenster, zum Beispiel im Erdgeschoss, Souterrain, aber auch Fenster, die über Balkone, Loggien, Anbauten, Pergolen etc. erreichbar sind. Neuralgische Punkte bilden zudem Dachfenster, Dachflächenfenster und Lichtkuppeln in flachgeneigten Dächern. Terrassentüren sind besonders gefährdet und oft von außerhalb des Grundstücks schlecht einsehbar. Balkontüren und -fenster gewinnen dann an Sicherheitsrelevanz, wenn sie über Kletterhilfen (Leitern, Gartenmöbel usw.) sowie für geübte Kletterer zum Beispiel über Mauervorsprünge, über das Dach oder benachbarte Balkone erreichbar sind.
Was die wenigsten wissen: Entgegen dem Klischee vom "nächtlichen Besucher" werden weit über ein Drittel der Wohnungseinbrüche tagsüber begangen. Tatsächlich dürfte die Zahl sogar noch weit höher sein, da bei Wohnungseinbrüchen zum Beispiel während der Urlaubsabwesenheit der Wohnungsinhaber die exakte Tatzeit im Nachhinein meist nicht rekonstruierbar ist. Die meisten "Tageswohnungseinbrüche" ereignen sich in Großstädten.
