Was kann ich tun?
"Phishing" ist prinzipiell nichts anderes als der landläufig bekannte Haustür-Betrug, der das Vertrauen und die Arglosigkeit von Menschen ausnutzt.
Unser Tipp: Informieren Sie sich besser einmal mehr als einmal zu wenig über den Absender der E-Mail. Sind Ihre persönlichen Daten erst einmal in der Hand der Täter, kann Ihnen hoher finanzieller Schaden entstehen.
Haben Sie den Verdacht, Opfer einer Phishing-Attacke geworden zu sein, heißt es schnell zu handeln.
- Sperren Sie sofort den Onlinezugang für das betroffene Konto bei Ihrem Kreditinstitut.
- Prüfen Sie, ob auf dem Konto Verfügungen vorgenommen wurden, die nicht von Ihnen stammen.
- Sichern Sie betrügerische Mails, die Sie erhalten haben
- Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der Polizei
Ärger haben auch die Unternehmen, in deren Namen die Betrüger auftreten. Denn sie erleiden oft einen Image-Schaden. Prominentes Beispiel hierfür ist eBay. In der zur leichteren Bedienung des Portals verfügbaren Toolbar, einer Menüleiste unterhalb der Browser-Adressleiste, ist seit Februar 2004 eine spezielle Sicherheitsfunktion integriert: Wenn man sich tatsächlich bei eBay befindet, leuchtet der Button "Sicherheits-Check" grün,. Andere Firmen arbeiten an ähnlichen Lösungen, um ihre Kunden zu schützen.
Auch die Banken greifen zu Gegenmaßnahmen. So setzen sie auf virtuelle Abfangnetze, die Phishing-Mails schnell aufspürt. Damit ist es ermöglich, betrügerische Webseiten frühzeitig zu sperren, bevor viele irregeführte Bankkunden Gelegenheit hatten, durch sie hinters Licht geführt zu werden.
In den USA haben sich Firmen bereits zur Anti-Phishing Working Group zusammengeschlossen. Auf ihrer Internetseite (www.antiphishing.org) kann man Phishing-Mails melden und nachlesen, welche Phishing-Botschaften schon aufgetreten sind.